Kann man eine Katze erziehen?

Je besser man die Katze und ihre Bedürfnisse kennt, desto besser kann man sie dazu bringen, das zu tun, was man gern hätte. Beachten Sie aber bitte: Was einmal erlaubt ist, soll auch in Zukunft erlaubt bleiben. Und was der Stubentiger nicht tun soll, dürfen Sie ihm nie erlauben, auch nicht zu ganz speziellen Anlässen. Denn Erziehung funktioniert nur durch Klarheit und Konsequenz.
Verstärkung durch Belohnung
Katzen lernen durch Verknüpfen. Wenn ein bestimmtes Verhalten belohnt wird, wird die Katze es wahrscheinlich wiederholen. Wird eine Handlung ignoriert, wird sie uninteressant und wahrscheinlich in Zukunft unterlassen werden.
Versuchen Sie doch, auf diese Weise Ihrem Tiger beizubringen, „Pfötchen zu geben“. Jedes Mal, wenn er sie spielerisch mit dem Pfötchen an stupst, sagen sie blitzschnell „Pfötchen“ und geben ihm ein Leckerli. Als Belohnung eignen sich auch extra Spiel- und Schmuseeinheiten.
Möchten Sie Ihrer Katze zum Beispiel das Betteln abgewöhnen, erreichen Sie das jedoch nur durch konsequentes Ignorieren. Dazu brauchen Sie viel Geduld und gute Nerven. Wenn Sie dem Jammern Ihrer Katze nur einmal nachgeben, haben Sie schon verloren und müssen mit dem Anti-Bettel-Training wieder von vorne beginnen.
Attraktive Alternativen bieten
Wenn Sie möchten, dass Ihre Katze ein Verhalten unterlässt, bieten Sie ihr eine interessante Alternative.
Falls Ihr kleiner Tiger zum Beispiel die Möbel viel lieber zum Krallen wetzen benutzt als den Kratzbaum, machen Sie den Kratzbaum einfach unwiderstehlich. Befestigen Sie Papierknäuel oder Fellmäuse an einer Schnur und lassen diese vom Kratzbaum baumeln. Bauen Sie den Kratzbaum in die gemeinsame Spielzeit ein oder reiben Sie die Kratzfläche mit etwas Katzenminze ein. Bald wird Ihre Katze die Möbel kaum noch eines Blickes würdigen.