Richtig füttern – 8 Grundregeln

8 Goldene Regeln, richtig zu füttern

Viele Katzenhalter sind sich darüber im Klaren, dass die die Ernährung bei der Gesunderhaltung Ihres Schützlings eine herausragende Rolle spielt. Dennoch sollte die Fütterung der Katze nicht zu einer tagfüllenden Aufgabe werden. Schließlich möchte man seine Freizeit lieber nutzen, um mit seinem Vierbeiner zu spielen oder ausgiebig zu schmusen. Gewusst wie, wird die gesunde Ernährung einer Katze bald zur Routine.

  1. Im Takt bleiben:
    Füttern Sie Ihre Katze zwei- bis dreimal täglich immer zur gleichen Uhrzeit. Ist Ihre Katze schlank, können Sie ihr zusätzlich Trockenfutter den ganzen Tag über zur freien Verfügung stellen.
  2. Auf die Menge achten:
    Die auf der Verpackung angegebene Fütterungsempfehlung ist ein Richtwert, der Ihrer Orientierung dient. Die tatsächliche Futtermenge muss für jede Katze individuell bestimmt werden. Grundsätzlich gilt: Die Rippen einer Katze sollten beim Streicheln über den Brustkorb zu fühlen sein. Andernfalls muss die Futterration verringert werden. Bleibt Ihre Katze mit einer bestimmten Menge eines unserer Produkte gut in Form, so ist sie bestens versorgt.
  3. Ruhe gönnen:
    Nach dem Fressen braucht Ihre Katze Ruhe. Intensive Jagdspiele bei vollem Magen sind nicht gesund. Getobt wird also erst nach einer kurzen Verdauungspause.
  4. Sauber machen:
    Säubern Sie den Futternapf täglich. Frisst Ihre Katze die Feuchtnahrung nicht auf, räumen Sie die Reste nach rund 20 Minuten weg.
  5. Frisch halten:
    Verfüttern Sie den Inhalt einer Futterdose, -schale oder eines Futterbeutels nach dem Öffnen nicht komplett, sollten Sie den Rest luftdicht verpacken und kühl lagern. So bleibt das Futter frisch und behält seinen guten Geschmack. Spezielle Plastikdeckel sind z.B. im Zoofachgeschäft erhältlich.
  6. Aufwärmen:
    Direkt aus dem Kühlschrank in den Napf ist nicht gesund. Zu kaltes Futter reizt den Magen und kann zu Schleimhautentzündungen und Erbrechen führen. Nehmen Sie das Futter also rechtzeitig vor dem Füttern aus dem Kühlschrank und bringen Sie es auf Raumtemperatur. Wenn Sie einen Mikrowellenherd benutzen, rühren Sie das Futter um, um die Hitze zu verteilen. Das Futter darf nicht heißer als 35°C werden.
  7. Vorsichtig wechseln:
    Häufige oder abrupte Futterwechsel bringen die Verdauung durcheinander. Grundsätzlich empfiehlt es sich daher, bei einer Marke zu bleiben; innerhalb dieser können die Geschmacksrichtungen bedenkenlos variiert werden. Wollen Sie eine Futterumstellung vornehmen, so mischen Sie das neue Futter etwa eine Woche lang in nach und nach größer werdenden Anteilen unter das gewohnte Futter.
  8. Wasser geben:
    Frisches Trinkwasser muss immer zur freien Verfügung stehen. Am besten aber nicht direkt neben dem Fressnapf. Wenn möglich, verteilen Sie mehrere Wassernäpfe in der ganzen Wohnung, dann trinkt Ihre Katze wahrscheinlich mehr.