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Einkaufs-Checkliste

Nächste Woche kommt die Katze ins Haus.

Was muss besorgt werden? Die Grundausrüstung für jeden neuen "Racker"

  • Toilette
    Eine Katzentoilette bekommen Sie im Zoofachhandel oder in den Tierabteilungen der Kaufhäuser. Die dazugehörige Katzenstreu gibt es praktisch in jedem Supermarkt. Da Katzen sehr reinliche Tiere sind, sollte man eine geruchsbindende Streu verwenden, wie zum Beispiel Catsan Hygiene Streu oder Catsan Ultra-Klumpstreu. Zu letzterer gibt es eine Plastikschaufel in Gitterform, mit der man täglich das Geschäft und durchfeuchtete Stellen herausnehmen kann. Anschließend immer Streu nachschütten. Bei Unsauberkeit lehnt die Katze ihr Klo ab. Idealer Standort: ein gefliestes Bad oder eine Ecke im Vorraum. Auf jeden Fall eine Stelle, an die sich die Katze zurückziehen kann, ohne dass ihr jemand zusieht, und die leicht zu säubern ist.
  • Trimm- und Kratzbaum
    Die Katze braucht einen Kratzbaum unbedingt zum Schärfen der Krallen. Wenn er fehlt, wird sie Sessel und Schränke benutzen. Kratzbäume gibt es in allen Zoofachhandlungen. Sie sind mit rauem Sisaltau umwickelt und sollten 80 bis 100 cm hoch sein, mindestens aber so hoch wie die Katze, wenn sie sich in die Höhe streckt. Im Idealfall ist oben noch eine feste Platte, auf die sie springen und von der sie ihr „Revier“ im Auge behalten kann.
  • Futter- und Wassernäpfe
    Ihre Katze benötigt mindestens einen standfesten Napf für das Nassfutter. Er sollte ein- bis zweimal täglich ausgewaschen werden. Am besten nur heißes Wasser verwenden. Denn auch in Steingut setzt sich Spülmittelgeruch auf Dauer fest. Einen zweiten Napf brauchen Sie für das Trockenfutter. Einen dritten für das Wasser, das regelmäßig erneuert werden muss. Der Wassernapf sollte ein, zwei Meter entfernt von den anderen stehen: Katzen lieben es, sich wie in der Natur ihre „Quelle“ zu suchen. Die Näpfe sollten in der Küche auf dem Boden stehen. Zusätzlich kann man ein Plastiktischset darunter legen, das ist hygienisch und leicht sauber zu halten.
  • Futter
    Geschmack ist etwas Individuelles, auch bei Katzen. Die eine mag Fisch, die andere lieber Fleisch. Letztlich wird Ihre Katze Ihnen schon vermitteln, was sie mag: Indem sie die Nahrung frisst oder stehen lässt.

    Lassen Sie Ihre Katze die vielen Geschmacksrichtungen und Arten der handelsüblichen Nahrung ausprobieren. Es gibt eine Auswahl an feuchter Nahrung mit unterschiedlicher Konsistenz. Zum Beispiel Stücke in Sauce, Gelee und in Terrine- oder Pastetenform. Oder Trockennahrung in verschiedenen Geschmacksrichtungen und unterschiedlichen Formen. Wechseln Sie öfter mal die Geschmacksrichtung. Dann wird sie weniger pingelig und eher bereit sein, neues Futter zu akzeptieren.

  • Bürste und Metallkamm zum Striegeln
    Im Zoofachhandel gibt es kombinierte Modelle mit echten Borsten auf der einen und Draht auf der anderen Seite. Eine ausrangierte Bürste aus dem eigenen Bestand und ein breiter Kamm genügen aber auch. Die Borsten dürfen nicht aus Kunststoff sein – sie laden sich auf. Falls die Katze die Bürste nicht mag, kann man ganz nebenbei beim Streicheln einen Noppenschwamm verwenden. Wichtig: Nie gegen den Strich bürsten.
  • Körbchen
    Katzen suchen sich zum Schlafen ein warmes, sicheres Plätzchen. Sie können im Zoofachhandel ein Katzenbett oder einen -korb kaufen oder selbst ein Bett für Ihr neues Haustier bauen. Nehmen Sie einen stabilen Pappkarton, schneiden Sie ein katzengroßes Loch als Eingang hinein, und bedecken Sie den Boden mit einer sauberen, waschbaren Decke oder einem kuscheligen Kissen.
  • Transportbehälter
    Ein Transportbehälter (Kennel) gehört ebenfalls zur Ausrüstung. Zum Abholen, zum Autofahren und zum Tierarztbesuch ist der Plastikbehälter mit Sichtgitter besonders praktisch. Die Katze fühlt sich im Behälter sicher und die Aufregung verringert sich. Bitte immer auf den Rücksitz stellen und mit einem Haltegurt sichern.
  • Spielzeug
    Am Anfang genügen einfache Dinge, wie z.B. eine Walnuss oder ein Tischtennisball zum Jagen. Ein Wollknäuel ist weniger zu empfehlen. Die Katze kann den Faden verschlucken oder sich einnesteln. Immer wieder faszinierend: eine Maus zum Aufziehen. Aber bloß nicht alles auf einmal: Die Katze fühlt sich überfordert und zieht sich zurück. Ob Sie dann eine Spielzeugmaus aufziehen oder einen Tischtennisball hüpfen lassen, ergibt sich aus der Stimmung. Mit Spielen auf dem Fußboden haben Sie auf jeden Fall Erfolg.