Wo kommt die Katze her?
Es lohnt sich, in Ruhe nach meiner Katze zu suchen.
Wenn Sie sich für die Aufnahme einer Katze entschieden haben, gibt es viele Möglichkeiten, woher Sie Ihren kleinen Tiger bekommen können.
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Freunde und Bekannte
Mit ziemlicher Sicherheit gibt es im engeren oder weiteren
Umkreis Menschen, die eine Katze haben, die Nachwuchs
erwartet. Da ist es am einfachsten, erste persönliche Eindrücke
von der Mentalität der Katzen zu sammeln und zu testen, ob so ein Schmusetiger auch wirklich der passende Partner ist. Auch Kinder hören, zum Beispiel von Schulkameraden, ob eine Familie einen Wurf Kätzchen hat oder einen erwartet.
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Der Tierarzt
Ein Tierarzt ist eine seriöse Adresse. Er oder sie wird immer einige Vermittlungsfälle kennen. Und man hat die Gewissheit, dass nicht nur das Muttertier, sondern auch die Kleinen medizinisch gut versorgt sind.
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Das Tierheim
Eignet sich die Katze aus dem Tierheim für Unerfahrene?
Aber ja. Sie wird mit Sicherheit besonders dankbar sein. Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, tut mit Sicherheit ein gutes Werk. Für das Tier – für sich selbst. Auf Eigenheiten machen Sie die Pfleger und Pflegerinnen vorher aufmerksam.
Klar, dass man eine ausgewachsene Gartenkatze nicht in eine Mietwohnung verpflanzen soll. Oder dass ein Tier, das Angst vor Männern mit Stiefeln hat, möglicherweise besser bei einer allein lebenden Seniorin aufgehoben ist. Grundsätzlich haben Katzen eine stabile Seele. Die Freude am neuen Heim und dem neuen Menschen wird schnell schlechte Erinnerungen verdrängen. Menschen, die ihre Katze aus dem Tierheim geholt haben, berichten oft, dass „die Richtige“ sofort auf sie zukam, um ihre Beine strich, das Köpfchen in ihrer Hand vergrub: „Liebe auf den ersten Blick“ – meist bei beiden.
Wenn Sie aber nicht von Anfang an sicher sind, welches Tier am besten zu Ihnen passt, kommen Sie lieber noch mal. Eine Katze aus dem Tierheim ist natürlich preiswerter als eine Rassekatze vom Züchter. Aber auch das Tierheim verlangt eine Gebühr: üblicherweise 50–100 Euro. Dafür ist das Tier gesundheitlich durchgecheckt und hat einen Impfpass.
Sollte es noch nicht kastriert sein, gibt es bei vielen Tierheimen zusätzlich einen Kastrationsgutschein.
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Der Bauernhof
Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit im Frühjahr oder im Herbst beim Bauern anzufragen. Die meisten Landwirte halten Katzen noch immer aus dem „klassischen“ Grund: damit sie Mäuse fangen. Nachwuchs ist üblicherweise genug vorhanden. Auch ein Bauernhofkätzchen kann später ein zufriedener „Stubentiger“ werden. Da Katzen einen angeborenen Sinn für Luxus haben – ihre Karriere begannen sie immerhin als Schoßtiere der ägyptischen Pharaonen – macht es ihnen überhaupt nichts aus, das Stroh mit kuscheligen, seidenen Kissen und die Mäuse mit extra für sie abgestimmten Fertigfutter-Köstlichkeiten einzutauschen. Möglicherweise muss man anfangs ein bisschen mehr Geduld und Energie in die Haushaltseingliederung der Katze stecken.
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Der Anzeigenteil einer Zeitung
Unter der Rubrik "Tiermarkt" wird bestimmt etwas zu finden sein. Aber da man die Besitzer des Tieres nicht kennt, empfiehlt sich sorgfältige Prüfung.
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Und wenn ich Lust auf eine "Aristocat" habe?
Rassekatzen mit Stammbaum kosten zwischen 300 und 750 Euro. Adressen von seriösen Züchtern erfahren Sie bei der
Deutschen Rassekatzen-Union e.V.
Hauptstraße 56
56814 Landkern
oder beim Tierarzt
Auch Katzenausstellungen sind eine gute Gelegenheit, Züchter, aber auch unterschiedliche Rassen kennen zu lernen. Nur bedenken Sie immer: Die Grundeigenschaften bleiben gleich. Ob Sie eine naturverbundene Maine-Coon, die äußerlich eher einem Bärenjungen gleicht, oder eine häusliche, leicht versnobte Chinchilla aussuchen, Katzen bleiben sich selber treu- eigensinnig und schmusig, intelligent, verspielt und kapriziös.