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Zeichen von Unwohlsein

Lang lebe die Katze

Um Ihre Katze gesund und fit zu halten, können Sie eine ganze Menge tun.

Die Lebensfreude und Lebensqualität Ihrer Katze hängt nicht zuletzt von ihrer Gesundheit ab. Eine ausgewogene und artgerechte Ernährung ist nur eine der Voraussetzungen für ein erfülltes Katzenleben. Katzen brauchen ebenfalls eine anregende Umgebung, in der sie ihr Verhaltensrepertoire entfalten können. Dazu gehören Beutespiele, klettern, Krallen wetzen, sich verstecken und vieles mehr. Außerdem ist Sauberkeit ist für die reinlichen Tiere unverzichtbar. Doch auch die „Seele“ Ihrer Katze braucht Pflege. Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit und Ansprache (Sie haben richtig gelesen – reden Sie mit Ihrer Katze!) machen das Katzenleben in Menschenobhut erst richtig schön.

Ihre Katze wird es Ihnen danken, wenn Sie dafür sorgen, dass sie gesund bleibt.

Zeichen von Unwohlsein

Sicher erkennen und richtig handeln

Sicher erkennen und richtig handeln

So deuten Sie erste Anzeichen von Krankheit richtig.

Katzen haben im Allgemeinen eine robuste Gesundheit und sind nur selten krank. Schon regelmäßige Besuche beim Tierarzt sowie die üblichen Impfungen, Wurmkuren und eine gesunde, ausgewogene Ernährung können helfen, Ihre Katze
rundum gesund zu erhalten.

Falls es Ihrem kleinen Tiger einmal nicht so gut gehen sollte, können Sie das an seinem Verhalten erkennen:

  • Er hat keine Lust zu spielen
  • Er hat keinen Appetit
  • Er schläft mehr als sonst
  • Er miaut ohne erkennbaren Grund

Hier ist eine Liste der häufigsten Symptome, auf die Sie achten sollten. Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze krank ist, bringen Sie sie zum Tierarzt. Er wird sie entweder untersuchen und behandeln oder „Entwarnung“ geben.

Ohren

Kratzen, Kopfschütteln, Ausfluss, Gleichgewichtsstörungen oder Schwellungen können Hinweise auf eine Krankheit sein.

Augen

Ausfluss, Schwellung, deutliche Reizung oder eine Entzündung können leider auf ein Problem hinweisen.

Nase

Beachten Sie Niesen, Nasenausfluss oder ein verändertes Aussehen der Nase, wie zum Beispiel eine Rötung oder krustige Ablagerungen.

Fell und Haut

Schauen Sie nach Schwellungen, kahlen Stellen, Kratzspuren oder nach anderen Veränderungen im Fell und auf der Haut.

Beine und Muskeln

Achten Sie auf jede Lahmheit, ungewöhnliche Körperbewegung oder unnormale Körperhaltung.

Mund und Zähne

Achten Sie auf starken Speichelfluss, Entzündung, Schwellungen und auf alle sichtbaren Wunden oder Blasen. Unangenehmer Geruch aus dem Maul sollte abgeklärt werden.

Atmungssystem

Werden Sie bei angestrengtem Atmen, Husten oder Niesen hellhörig.

Magen und Darm

Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Zeichen für Bauchschmerzen, unnormaler Stuhl oder Blut in Erbrochenem und Durchfall sind Alarmsignale.

Harntrakt

Häufiges Wasserlassen, ungewöhnlicher Durst, Blut im Urin, Inkontinenz (d.h. wenn die Katze ihre Blase nicht mehr kontrollieren kann und Urin unabsichtlich „verliert“), Schmerzen oder die Unfähigkeit Wasser zu lassen, können einen ernsten Hintergrund haben.

Genitalien

Ausfluss, deutliche Reizungen, ständiges Reinigen des Genitalbereiches oder häufiges Urinieren weisen auf eine Erkrankung hin.