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Magazin-Artikel

Top in Form!

Top in Form!

Nicht nur wir Menschen, auch unsere Katzen sind im Winter gern gemütlich und faulenzen. Zu früh wird es dunkel, zu ungemütlich ist es draußen, zu lecker war das Festtagsessen, um gesund in Form zu bleiben. Nun aber, wo der Frühling wieder vor der Tür steht, ist es Zeit, seinen Vierbeiner wieder Top in Form zu bringen.

 

 

 

Liebe geht nicht durch den Magen

Ist eine Katze zu dick, trübt das ihre Lebensqualität. Nur ein wenig Übergewicht wirkt sich dabei schon aus. Die Katze wird ungelenkig und steif, sie bewegt sich weniger gern und wird träge. Das Tier verbraucht damit weniger Kalorien, es wird weiter zunehmen und ein Teufelskreis beginnt. Selbst ruhige Vertreter haben aber das natürliche Bedürfnis, klettern, lauern, springen, toben und jagen zu können. Die Ausrede, die eigene Katze sei halt „so ein gemütlicher Typ“ gilt daher nicht. Hinzu kommt, dass überflüssige Pfunde die Gelenke und Wirbelsäule, Herz und Kreislauf belasten. Machen Sie daher das optimale Gewicht Ihrer Katze zum Zeichen Ihrer Tierliebe!


Wer rastet, der rostet

Spielen Sie im Winter jeden Tag mindestens 2 x 30 Minuten aktiv mit Ihrer Katze. Denn so bleiben Bewegungsapparat, Kreislauf und Stoffwechsel der Katze gesund und in Schwung. Bälle jagen, hinter Lichtpunkten her huschen, eine Stoffmaus an einer Angel erbeuten… Möglichkeiten gibt es viele. Und bieten sich Advent und Weihnachten nicht gerade dazu an, der geliebten Katze mal ein paar kleine Geschenke extra zu machen? Gehen Sie doch einfach mal im Zoofachhandel bummeln, denn da gibt es viele tolle Geschenkideen für spannende Spiele in der Wohnung.


Zu dick, zu dünn oder gerade richtig?

Ob Ihre Katze zu dick, zu dünn oder gerade richtig ist, können Sie anhand weniger Anzeichen erkennen. Hat eine Katze Idealgewicht, ist sie gut proportioniert und ihre Taille ist von oben sichtbar. Rippen und Rückenwirbel kann man nicht sehen, aber gut fühlen. Auf dem Brustbein ist nur eine dünne Fettschicht zu fühlen und es ist wenig Bauchfett vorhanden.
Ist die Taille schwer oder gar nicht mehr zu erkennen, ist die Fettschicht an Brust und Bauch deutlich ausgeprägt und kann man sogar auf dem Rücken Fett fühlen, ist die Katze zu dick.
Zu dünn ist eine Katze dagegen, wenn Rippen, Rückenwirbel und Beckenknochen deutlich sichtbar sind und kaum Brust- und Bauchfett vorhanden ist.


Wie viel ist Veranlagung?


Ob eine Katze in Form ist oder nicht, hängt von zwei Faktoren ab: Wie viel Kalorien sie verbraucht und wie viele sie mit dem Futter aufnimmt. Daraus ergibt sich für jede Katze eine individuelle Ausgangslage. Aktive und junge Katzen verbrauchen mehr Kalorien als gemütliche und ältere Vertreter, so dass die Futterrationen entsprechend angepasst werden müssen. Daher sind die Fütterungsempfehlungen auf den Verpackungen auch lediglich als Orientierung anzusehen, letztlich muss die Ration für jede Katze individuell festgelegt werden.
Auch eine Kastration wirkt sich aus, da diese den Stoffwechsel beeinflusst und den Appetit steigert. Kastrierte Katzen haben daher ein größeres Risiko, zu viel zuzulegen. Mehr Bewegung und eine angepasste Kalorienaufnahme sind hier also sinnvoll.
Wichtig ist, dass Sie sich als Halter klar machen, dass Ihre Katze nicht entscheiden kann wie sie handelt und die Folgen ihres Handelns nicht absehen kann. Es liegt also allein an Ihnen, Ihre Katze verantwortungsvoll und angemessen zu ernähren.


Zwei goldene Regeln

Eine Katze gesund in Form zu halten, bedeutet nicht, dass sie Entbehrungen hinnehmen und darben muss. Nach dem Motto „Friss das Richtige“ kann sie lecker und abwechslungsreich ernährt werden. Entscheidend ist nämlich nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung der Nahrung. So weiß man heute zum Beispiel, dass für das Sättigungsgefühl nicht allein der Anteil an Fasern und Ballaststoffen verantwortlich ist, sondern vielmehr der Gehalt und die Auswahl der Proteine. Ein gesundes Maß hochwertiger, schmackhafter Katzennahrung ist also genau das, was einer Katze gut tut. Wer zusätzlich auf ausreichend Bewegung des Tieres achtet, mit seiner Katze ausgelassen spielt, ihr Kletterbäume, freien Auslauf oder andere Möglichkeiten für ein artgerechtes Fitnesstraining bietet, wird den beiden goldenen Regeln gerecht: Richtig ernähren – ausreichend bewegen.


Tricks & Tipps

Natürlich fällt es keinem Tierhalter leicht, seine Katze, wenn diese bettelt und Appetit zu haben scheint, nicht mit einem Leckerbissen zu verwöhnen. Einige Tricks helfen, trotzdem standhaft zu bleiben und einen gesunden Ernährungsplan einzuhalten.
Von Vorteil ist es in jedem Fall, wenn man seiner Katze grundsätzlich ein schmackhaftes Futter gönnt, auf das sie sich so richtig freuen kann. Hilfreich ist es außerdem, kleine Portionsverpackungen wie Frischebeutel oder Schalen einzukaufen, da diese nicht so sehr zu großen Portionen verleiten wie Dosen.
Wichtig ist außerdem Leckerlis, die zum Verwöhnen oder als Belohnung im Spiel verfüttert werden, in die Gesamtration mit einzurechnen. Nahrung aus dem eigenen Schrank wie Wurst oder Kekse ist dafür gänzlich ungeeignet. Besser ist es, auf katzengerechte Snacks wie Whiskas Knuspertaschen zurückzugreifen. Denn diese sind als „zusätzliches Extra“ gedacht und daher kalorienärmer als normale Nahrung.

Hat man erst einmal den Dreh raus und einen guten Weg gefunden, seine Katze gesund in Form zu halten, steigt die Lebensqualität des Tieres bald deutlich an. Es freut sich auf schmackhafte Mahlzeiten, auf Spiel und Spaß und ein paar ausgewählte Leckerlis zwischendurch. Und Sie werden sich mit freuen, denn nichts ist schöner, als eine Katze, die einen aktiv, lebendig und lebenslustig durch den Alltag begleitet!