
Katzen lieben Mäuse. Das weiß jedes Kind. In freier Natur ist das auch so. Aber was bevorzugen Katzen auf ihrem Speiseplan, wenn sie nicht auf die Jagd gehen, sondern ihre „Beute“ im Napf vorfinden? Einen spannenden Vergleich der Vorlieben von wildlebenden Katzen und Stubentigern lesen Sie hier.
Fragt man einen Katzenhalter, was für ein Futter seine Katze bevorzugt, nennt er meist bestimmte Futtersorten, Trocken- oder Feuchtfutter, spezielle Geschmacksvarianten oder Texturen (z. B. Stücke in Sauce oder in Gelee). Dies ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn in der bisher weltweit größten Untersuchung zu den Vorlieben von Katzen haben die Wissenschaftler des renommierten WALTHAM-Instituts für Tierernährung jetzt herausgefunden, was für Katzen bei der Wahl ihres Futters darüber hinaus entscheidend ist.
Instinktiv ausgewogen
In der Untersuchung wurden Katzen verschiedene Futtermittel zur freien Auswahl gestellt. Es zeigte sich, dass sich die Stubentiger ihren Speiseplan instinktiv so zusammenstellten, dass sie bestimmte Mengen an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten zu sich nahmen, und zwar genau in dem Maß und Verhältnis, wie es der Nährstoffzusammensetzung einer Maus entspricht.
Vielfalt gibt Sicherheit
War es den Katzen nicht möglich, die bevorzugte Nährstoffaufnahme zu erzielen, stellten sie die Nahrungsaufnahme ein. Dies war zum Beispiel dann der Fall, wenn das Futtermittel große Mengen an Kohlenhydraten enthielt. Dann nämlich hätten die Katzen, um ihren natürlichen Eiweißbedarf zu decken, zu viele Kohlenhydrate aufnehmen müssen. Aber auch bei einem ausgewogenen Futter fressen Hauskatzen mit der Zeit weniger, wenn sie immer nur eine einzige Sorte angeboten bekommen. Sie vermeiden dadurch instinktiv eine zu einseitige Ernährung. Und auch dies entspricht dem Vorbild der Natur. Denn: Wildlebende Katzen jagen unterschiedliche Beutetiere, wie z. B. Mäuse und Vögel. Sie sorgen so automatisch für eine abwechslungsreiche Kost und dafür, dass die gesamte Bandbreite aller benötigten Nährstoffe abgedeckt wird.
Immer auf der Jagd
Typisch für wildlebende Katzen ist auch, dass sie über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Anders als Wölfe, die als Vorfahren unserer Hunde seltener, dafür aber größere Jagderfolge feiern und sich so für längere Zeit satt fressen können. Katzen fangen stattdessen über den ganzen Tag immer wieder kleine Beutetiere und legen zwischen diesen Mahlzeiten Pausen ein. Auch dieses Verhalten ist bei Hauskatzen noch instinktiv verankert. Steht ihnen zum Beispiel Trockenfutter zur freien Verfügung, so gehen sie mehrmals am Tag an den Napf und nehmen immer wieder kleine Portionen auf.
Angepasst an die Aktivität
Ein Unterschied besteht im Energiebedarf von Streunern und Stubentigern. Denn Katzen, die wild leben, jagen und Rangkämpfe mit Artgenossen ausfechten, verbrauchen automatisch mehr Kalorien als eine Katze, die vornehmlich oder komplett im Haus gehalten wird. Je nachdem wie aktiv eine Katze ist, ob sie eher ein temperamentvoller oder gemütlicher Typ ist, ist ihr Energiebedarf entsprechend höher oder niedriger. Die Ration einer Hauskatze sollte daher stets so angepasst werden, dass sie gut in Form bleibt. Für Katzen, die ausschließlich im Haus gehalten werden oder jetzt zur Winterzeit weniger im Freien unterwegs sind, gibt es das neue Whiskas® Indoor, das aus hochwertigen Zutaten so zusammengesetzt ist, dass der geringere Energiebedarf optimal berücksichtigt wird.
Der Wohlfühl-Speiseplan für Ihren Stubentiger
Möchten Sie Ihren Stubentiger seinen natürlichen Vorlieben bedarfsgerecht ernähren, ergeben sich daraus folgende Empfehlungen:
- Eine hochwertige Feuchtnahrung auf Fleischbasis wie z. B. die Whiskas®-Schale „Herzhaft & Lecker“ ist ähnlich zusammengesetzt wie die natürliche Nahrung einer Katze und wird daher instinktiv bevorzugt.
- Die Kombination aus Feucht- und Trockennahrung ermöglicht es Ihrer Katze, Nährstoffe nach dem Vorbild der Natur aufzunehmen.
- Optimal sind z. B. zwei Whiskas® Portionsbeutel und 20-30 g Whiskas® Trockennahrung am Tag.
- Eine Auswahl verschiedener Geschmacksrichtungen, Texturen (z. B. Stücke in Sauce oder in Gelee) und Zubereitungsarten (z. B. dampfgegart, gegrillt, gedünstet) verhindert eine Monotonie, wie sie Katzen von Natur aus unangenehm ist.
- Wird die Trockennahrung zur freien Verfügung gestellt, so befriedigt dies das natürliche Bedürfnis Ihrer Katze, über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Für Katzen, die ausschließlich im Haus gehalten werden oder jetzt zur Winterzeit weniger im Freien sind, empfiehlt sich als Trockennahrung das neue Whiskas® Indoor.
Acht weitere Grundregeln zur Fütterung Ihrer Katze finden Sie hier.