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Häufig gestellte Fragen zu unseren Whiskas® Produkten

Viele Katzenhalter wenden sich mit ihren Fragen rund um die Ernährung ihrer Katze an uns. Wir freuen uns darüber. Denn als Hersteller von Katzenfertignahrung möchten wir kompetente Antworten geben. So gehen wir hier ausführlich auf die Fragen ein, die uns am häufigsten gestellt werden, wie z.B. Fakten zur Herstellung und Qualität von Whiskas®. Auch unbequemen Themen, die Ihnen als Verbraucher unter den Nägeln brennen, stellen wir uns in aller Offenheit.

Sollte eine spezielle Frage hier nicht beantwortet werden, bitten wir Sie, sich direkt an uns zu wenden. Kontakt

  • Ist Fertignahrung besser als selbst zubereitetes Futter?

    Ist das Futter gesund , freut sich die Katze.

    Gut ist es natürlich, wenn eine Katze keine Krankheiten hat. Besser ist es aber, wenn sie sich darüber hinaus auch noch wohl fühlt, wenn sie Freude an ausgelassenem Spiel, gutem Futter und dem Miteinander mit ihrem Menschen hat. Dann ist sie wirklich rundum gesund!

    Wir von Whiskas® möchten einen bedeutenden Beitrag für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Katzen leisten: mit unserer breiten Palette an hochwertigen Produkten.

    Wie wertvoll dieser Beitrag ist, zeigen folgende Zahlen:

    Grafik

    Die Lebenserwartung von Katzen ist seit den achtziger Jahren deutlich gestiegen. Im Durchschnitt leben sie heute 4,9 Jahre länger, d. h. 11,1 Jahre. Viele Tiere werden aber auch deutlich älter. Dass diese Entwicklung mit der zunehmenden Fütterung von Fertignahrung, und damit einer gesünderen Ernährung der Katzen, im Zusammenhang steht, wurde im Rahmen weiterer Untersuchungen eindeutig bewiesen.

    Die richtige Ernährung

    Was aber ist eine artgerechte Ernährung? Artgerecht ist eine Nahrung dann, wenn sie alle Nährstoffe enthält, die eine Katze von Natur aus braucht, um gesund zu bleiben. Eine Voraussetzung, die bei selbst zubereitetem Futter kaum zu erfüllen ist.

  • Was hat Whiskas® mit dem Waltham Zentrum & dem Zentrum für Produktforschung Verden zu tun? Werden dort Tierversuche durchgeführt?

    Wichtig zu wissen

    In unserem Forschungszentrum WALTHAM®, in dem wir Grundlagenforschung zur Tierernährung betreiben, und auch im Zentrum für Produktforschung Verden haben die Gesundheit und das Wohlbefin-
    den der Tiere absolute Priorität. Deshalb führen wir keine Vivisektionen durch oder andere Untersuchungen, bei denen die Tiere leiden oder gar sterben müssen. Derartige Studien geben wir auch nicht in Auftrag.

    Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt – darunter viele Tierärzte und Vertreter von Tierschutzorganisationen wie dem Deutschen Tierschutzbund – haben sich bereits von den vorbildlichen Haltungsbedingungen und dem fürsorglichen Umgang mit den Tieren in WALTHAM® überzeugen können.

    Auf allen Produkten, die im WALTHAM® Zentrum für Heimtierhaltung und -ernährung entwickelt wurden, findet sich ein Hinweis darauf – in Form des WALTHAM®-Logos.

    Know-how, auf das Verlass ist: Grundlagenforschung im WALTHAM® Zentrum für Heimtierhaltung und –ernährung

    Da wir Katzenhaltern garantieren, dass ihr Tier mit unseren Produkten bestens versorgt wird, wollen wir, dass darauf 100%ig Verlass ist. Aus diesem Grund entwickeln wir alle unsere Produkte in Zusammenarbeit mit unserem Forschungsinstitut, dem WALTHAM® Zentrum für Heimtierhaltung und -ernährung. Dieses Institut wurde vor über 30 Jahren in England gegründet. Es arbeitet eng mit namhaften Universitäten in der ganzen Welt zusammen und gilt in Fachkreisen als Weltautorität im Bereich der Tierernährung. Über 50 Wissenschaftler – Tierärzte, Zoologen, Ernährungsphysiologen und Verhaltensforscher – widmen sich hier der kontinuierlichen Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte. Allerdings darf man sich das nicht wie in einem Labor vorstellen. Im Gegenteil, das Wohl der Tiere steht an oberster Stelle.

    Unsere Katzen leben in festen Gruppen, in modernen, hellen Unterkünften. Sie haben regelmäßigen Schmusekontakt mit ihren Betreuern und halten sich stundenweise in katzengerechten Spiel- und Kletterräumen auf. Die wissenschaftliche Arbeit in WALTHAM® bildet somit die Basis für die Rezepturen von Whiskas® und setzt weltweit anerkannte Standards für die Katzenernährung.

    Fütterungsbeobachtung im Zentrum für Produktforschung Verden

    Zur Bestimmung der Schmackhaftigkeit unserer Produkte haben wir in Verden 120 Katzen als „Testfresser“ engagiert. Ihr Fressverhalten wird in tiergerechter Umgebung im Rahmen von so genannten Akzeptanztests beobachtet. Der Vorteil dieser Fütterungsbeobachtung gegenüber Versuchsreihen in dafür angeworbenen Haushalten liegt in der Verlässlichkeit. Denn die unkontrollierte Futteraufnahme oder die Gabe von Leckerlis entfallen garantiert.

    Unsere Katzen leben in Gruppenhaltung mit jeweils 10 Tieren in modernen, komfortablen Unterkünften. Sie werden liebevoll gepflegt und beschäftigt. Besonders die wettergeschützten „Freisitze“ in den Dachterrassen sind heißbegehrte Logenplätze mit Panoramablick. Nach einiger Zeit werden sie an ausgewählte Personen und Familien vermittelt.

  • Wie genau läuft denn die Qualitätssicherung bei Whiskas® ab?

    Katzenhalter, die sich entschieden haben, ihre Katze mit Fertigfutter zu ernähren, erwarten eine optimale Qualität der Produkte. Als marktführender Hersteller von Heimtierfertignahrung unterliegen wir daher einer ganz besonderen Verantwortung. Um dieser in jeder Hinsicht gerecht zu werden, verfügt unser nach ISO 9001:2000 und HACCP zertifiziertes Unternehmen über ein umfassendes Qualitätssicherungssystem.

    Der gesetzliche Rahmen

    Den gesetzlich festgelegten Rahmen für Nährstoffgrenzen, eingesetzte Rohmaterialien, Rezepturen und Deklaration bei unseren Produkten bildet das Futtermittelgesetz. Der Zweck des Futtermittelgesetzes und seiner Ausführungsvorschriften (Futtermittelverordnung) ist es unter anderem, sicherzustellen, dass durch Futtermittel die Gesundheit von Tieren nicht beeinträchtigt wird, und den Verkehr mit Futtermitteln, Zusatzstoffen und Vormischungen zu regeln. Als Hersteller und Inverkehrbringer von Fertignahrung unterliegen wir den behördlichen Kontrollgremien, z.B. dem Veterinäramt oder dem Gewerbeaufsichtsamt, die regelmäßig Proben ziehen.

    Die Herstellungstechnik

    In der Produktion verarbeiten wir die Materialien exakt nach den im WALTHAM® Zentrum wissenschaftlich erforschten und erarbeiteten Rezepturen. Feuchtnahrung in Dosen, Schalen und Frischebeuteln durchläuft einen Sterilisationsprozess, in dem sie nach exakten Berechnungen erhitzt wird. Bei den Trockenprodukten bedienen wir uns der Technik des Extrudierens. Was nichts anderes heißt, als dass den Zutaten die Feuchtigkeit entzogen und das Produkt anschließend unter hohem Druck durch eine Presse in Form gebracht wird. Dabei entstehen, wie beim Sterilisationsprozess, hohe Temperaturen. Diese gezielten Erhitzungsmethoden dienen der Haltbarkeit und garantieren die Keimfreiheit unserer Produkte.

    Die Endkontrolle

    Während der gesamten Herstellung werden Kontrollen durchgeführt und Stichproben untersucht. Abschließend entnehmen wir aus jeder fertigen Produktcharge erneut mehrere Muster. Ein Teil wird innerhalb des Unternehmens, ein anderer wird extern von unabhängigen Laboratorien mit vereidigten Sachverständigen untersucht. In aufwendigen Verfahren wird unter anderem erneut der Schadstoffgehalt überprüft – mit dem Ergebnis, dass unsere Produkte stets deutlich unter den Grenzwerten liegen, die das Gesetz für Pestizide, Schwermetalle und Schimmelpilze vorschreibt. Unabhängig von diesen Untersuchungen werden die fertigen Produkte auch durch das Veterinäramt kontrolliert. So ist mehrfach garantiert, dass unsere Produkte alle vom Gesetzgeber geforderten Normen erfüllen.

    Mehr über die Bestandteile von Whiskas® Produkten und deren Qualität erfahren Sie im nächsten Abschnitt "Was ist eigentlich genau in Whiskas® Produkten drin?"

  • Was ist eigentlich genau in Whiskas® Produkten drin?

    Whiskas® Produkte enthalten qualitativ hochwertige Zutaten. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Inhaltsstoffen erhalten Sie im folgenden Text:

    Die Rohmaterialien:

    Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

    Alle fleischlichen Rohmaterialien, die in unseren Whiskas® Produkten verarbeitet werden, stammen ausschließlich von gesunden Schlachttieren, deren Fleisch durch einen Amtstierarzt offiziell als sicher für den Verzehr durch den Menschen freigegeben wurde. Angeliefert werden die Rohmaterialien in gekühltem oder tiefgefrorenem Zustand, wobei wir sichergehen, dass die Zutaten direkt im Anschluss an die Schlachtung gefroren wurden und die Kühlkette bis zur Ankunft in unserem Haus nicht unterbrochen wurde.

    Selbstverständlich verwenden wir von Rind, Schwein, Lamm, Geflügel und Fisch nicht das edelste Fleisch, sondern auch so genannte Schlachtnebenprodukte wie zum Beispiel Lunge, Nieren oder Leber, also Innereien, die für die menschliche Ernährung heute kaum noch benötigt werden. Für unsere Produkte werden also keine Tiere extra geschlachtet. Diese Zutaten sind gemeint, wenn unter Zusammensetzung „tierische Nebenerzeugnisse“ angegeben sind.

    Hierzu zählt auch so genanntes Fleischmehl. Dabei handelt es sich um ein Mehl, das aus den oben genannten Materialien gewonnen wird und zwar ebenfalls ausschließlich von Tieren, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Dieses Fleischmehl ist nicht zu verwechseln mit Tiermehl, das aus der Tierkörperverwertungsanstalt kommt. Dafür werden nämlich auch kranke oder verendete Tiere aus seuchenhygienischen Gründen unter großer Hitze verarbeitet. Gesetzlich erlaubt ist es z.B. in den USA durchaus, dieses Tiermehl in Katzenfutter zu verarbeiten. Wir von Mars setzen dagegen garantiert kein Tiermehl ein. Zum Schutz vor BSE verwenden wir nur fleischliche Materialien vom Rind (und anderen Tierarten), die für den menschlichen Verzehr freigegeben wurden.

    Da jedes geschlachtete Rind in Europa auf BSE untersucht wird, ist das Risiko unserer Heimtiere sich anzustecken genauso groß oder gering, wie Ihr eigenes. Risikomaterialien wie Gehirn oder Rückenmark verwenden wird grundsätzlich nicht. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, verlangen wir von jedem Lieferanten außerhalb der EU ein amtliches Zertifikat, das Auskunft über den Ursprung seiner Ware gibt.

    Gemüse und Getreide

    Alle angelieferten pflanzlichen Rohmaterialien werden nach einem detailliert erarbeiteten Stichprobenplan kontrolliert. Dabei werden sämtliche Kriterien berücksichtigt, die in irgendeiner Form Sicherheit und Qualität beeinträchtigen könnten. So wird zum Beispiel der Schadstoffgehalt, also eine eventuelle Verunreinigung mit Schwermetallen und Pestiziden, überprüft. Aber auch Qualitätsmerkmale wie Eiweißgehalt, pH-Wert, Mineralstoff- und Rohfaseranteil werden erfasst. Waren, die unseren hohen Anforderungen nicht entsprechen, werden konsequent zurückgewiesen. Auch für Zutaten wie Getreide und Gemüse verlangen wir spezielle Zertifikate über Qualität und Beschaffenheit.

    Tabu sind dabei gentechnisch veränderte Zutaten. Unsere Materialien stammen ausschließlich aus konventionellen Ernten und sind nicht gentechnisch verändert. Als Eiweißquellen kommen Mais und hochwertiges Sojaeiweiß zum Einsatz. Sojaeiweiß hat eine Verdaulichkeit von 94% und eine sehr positive Wirkung auf den Körper. Es verbessert zum Beispiel – wie beim Menschen nachgewiesen – die Wundheilung und verringert das Risiko für Brusttumore.

    Die Zusatzstoffe

    Fakten über Zusatzstoffe

    Zusatzstoffe sind Stoffgruppen, die zusätzlich zu den Rohmaterialien zum Produkt hinzugegeben werden. Meistens sind es Vitamine, die zugesetzt werden, damit der Vitamingehalt auch bis zum Ende der Haltbarkeitsfrist garantiert ist. Aber auch Antioxidantien oder Farb- und Konservierungsstoffe gehören zu den Zusatzstoffen genauso wie bestimmte zugesetzte Mineralstoffe, z.B. Kupfer. Zusatzstoffe müssen auf der Verpackung deklariert werden. Sie gehören zu den am besten untersuchten Lebens- und Futtermittelzutaten und ihr Einsatz ist an zwei Bedingungen geknüpft: erstens den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit und zweitens den Nachweis der technologischen Notwendigkeit (z.B. um das Ausbleichen von Farben durch den Herstellungsprozess auszugleichen). Die Prüfung der Zusatzstoffe erfolgt durch die wissenschaftlichen Ausschüsse der EU, welche die Zulassung und die jeweilige E-Nummer verleihen.

    Wir verwenden maßvoll Farbstoffe, denn „das Auge isst mit“, nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Tiernahrung: nicht das Auge der Katze, aber das Auge des Tierhalters. Die verwendeten Farbstoffe sind gesundheitlich völlig unbedenklich und auch für Lebensmittel zugelassen. Auch eine Allergiegefahr besteht nicht. Führende Ernährungsphysiologen der Tiermedizin sind sich einig, dass das objektive Risiko für Katzen, an einer Allergie gegen Farbstoffe zu erkranken, ausgesprochen gering ist. In der Regel werden Allergien durch natürliche Nahrungsbestandteile (z.B. Proteine der verschiedenen Fleisch- und Getreidesorten) ausgelöst. Das gilt im Übrigen auch für Allergien beim Menschen.

    In manchen Produkten, die erfahrungsgemäß nach dem Öffnen nicht sogleich komplett verzehrt werden, wie das bei Trockenfutter der Fall ist, setzen wir Antioxidantien wie BHA und BHT ein. Das für Lebensmittel nicht zugelassene Ethoxiquin verwenden wir nicht. Der Einsatz von Antioxidantien ist bei Trockenfutter aufgrund des hohen Anteils an wertvollen, ungesättigten Fettsäuren unverzichtbar, sie schützen das Futter vor dem Ranzigwerden. Dabei zerfallen ungeschützte Fettsäuren durch Oxidation zu giftigen Stoffwechselprodukten, die Leber und Verdauungsapparat stark schädigen können, was unbedingt vermieden werden muss.

  • Katzenfutter-Etiketten enthalten oft viele komplizierte kleingedruckte Informationen. Was bedeuten die verschiedenen Begriffe?

    Was das Etikett verrät

    Welche Angaben auf der Verpackung von Katzenfutter gemacht werden müssen und dürfen, ist gesetzlich vorgeschrieben. Denn die sogenannte Deklaration von Tiernahrung ist durch das Futtermittelgesetz und seine Verordnungen streng reglementiert.

    • Bezeichnung des Produkts/Verwendungszweck/Tierart
      Hier muss deutlich werden, zu welchem Zweck, für welche Tierart und gegebenenfalls für welches Lebensstadium das Futter zusammengestellt ist. Zum Beispiel: "Alleinfuttermittel für ausgewachsene Katzen" oder "Ergänzungsfuttermittel für tragende und säugende Katzen".
    • Zusammensetzung
      Hier ist angegeben, welche Zutaten in einem Futter stecken. Und zwar in abnehmender Reihenfolge des Gewichtsanteils, das heißt die zuerst aufgeführte Zutat macht den größten Anteil des Futters aus, die zuletzt genannte den kleinsten. Genaue Prozentangaben sind nur dann vorgesehen, wenn ein Bestandteil im Namen des Futters besonders hervorgehoben wird, wie zum Beispiel bei „Whiskas® Terrine mit Rind“. In Deutschland findet sich hier meist die Einheitsangabe von „mindestens 4 Prozent“. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen Minimalwert, der garantieren soll, dass nie weniger als 4 Prozent der geschmacksbestimmenden Fleischsorte enthalten sind. Meist liegt der Anteil jedoch höher.

      Darüber hinaus sind natürlich noch andere Fleischsorten verarbeitet, wie Rind, Schwein oder Geflügel. Unsere Feuchtnahrung enthält einen Fleischanteil zwischen 40 und 70 % je nach Marke und Preisklasse. Trockennahrung enthält um die 20%, da hier der Getreideanteil höher ist.

      Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse umfassen alle tierischen Eiweißquellen. Dabei kann es sich um Muskelfleisch aber auch um Schlachtnebenprodukte, wie Leber, Lunge, Pansen oder Nieren, handeln. Ein gewisser Knochenanteil dient der Kalziumversorgung. Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind Mehle und Kleien, die aus Mais, Reis, Weizen und anderen Getreidesorten hergestellt werden. Pflanzliche Eiweißextrakte sind reine Proteinmehle der oben genannten Pflanzen Inhaltsstoffe Bei den Inhaltsstoffen handelt es sich nicht etwa um die Zutaten, sondern um eine Nährstoffanalyse, also um die ernährungsphysiologischen Werte des Futters.

      Angegeben wird der prozentuale Gehalt an Eiweiß (Rohprotein), Fett (Rohfett), Ballaststoffen (Rohfasern), Feuchtigkeit und Rohasche. Unter Rohasche werden die Nährstoffe zusammengefasst, die beim Verbrennen des Futters als Asche theoretisch zurückbleiben würden. Dabei handelt es sich vor allem um lebenswichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Zink und Eisen. Der Begriff Feuchtigkeit gibt Informationen über den Feuchtigkeitsgehalt des Futters in der Originalsubstanz. Der Feuchtigkeitsgehalt von Trockenfutter liegt zwischen 8 bis 10%, wird aber nicht angegeben, denn nur bei Produkten mit einem Feuchtigkeitsgehalt über 14% muss dieser deklariert werden. Bei Feuchtnahrung liegt der Gehalt bei ca. 80% und entspricht damit ziemlich genau der Zusammensetzung eines Beutetieres.
    • Zusatzstoffe
      Zu den Zusatzstoffen zählen Mineralstoffe, Vitamine, Antioxidantien, Konservierungs- und Farbstoffe. Sind Vitamine und Mineralstoffe durch die Zutaten von Natur aus im Futter enthalten, werden sie nicht extra aufgeführt. So erklärt es sich zum Beispiel, dass ein ausreichender Kalziumgehalt, der sich bereits aus den natürlichen Zutaten ergibt, nicht auf der Verpackung angegeben ist.
    • Nettogewicht
      Hier wird die Menge des Produkts innerhalb der Verpackung angegeben. Sowohl in unseren internen Abläufen als auch durch außenstehende Kontrollinstanzen wird streng überprüft, dass die angegebene Gewichtsmenge auch tatsächlich enthalten ist.
    • Mindesthaltbarkeitsdatum/ Chargennummer der Partie
      Jede Verpackung, die unsere Produktion durchläuft, wird mit einer Chargennummer versehen, die es uns jederzeit möglich macht, die Herstellung des Produktes bis zum Anfang zurückzuverfolgen. Bevor das Futter unser Haus verlassen darf, untersuchen wir aus jeder Charge Proben. Entsprechen diese nicht unseren Ansprüchen, kommt keines der Produkte, das diese Chargennummer trägt, in den Handel. Mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum garantieren wir nicht allein, dass das Futter bis zu dem angegebenen Zeitpunkt bekömmlich ist, sondern darüber hinaus auch, dass alle wichtigen Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe bis zum Ende der Haltbarkeitsfrist in ausreichender Menge enthalten sind.
    • Hinweise zur sachgerechten Verwendung/ Fütterungsempfehlung
      Auf der Verpackung geben wir eine Fütterungsempfehlung. Sie dient als Orientierung, welche Menge von dem betreffenden Produkt für eine Katze geeignet ist. Aufgrund von Sicherheitsspannen, die wir berücksichtigen müssen, ist die Fütterungsempfehlung relativ hoch angesetzt. Es handelt sich damit also lediglich um Richtwerte, denn der Ernährungsbedarf einer Katze variiert je nach Statur, Alter und Temperament.
    • Name und Anschrift des "Inverkehrbringers"
      Name und Anschrift der Firma, die für das Inverkehrbringen des Produktes verantwortlich ist, müssen auf dem Etikett angegeben werden. Da wir uns selbstverständlich nicht nur für die Herstellung, sondern bis zuletzt für unsere Produkte verantwortlich fühlen, findet sich unsere Adresse auf jeder Verpackung, die unser Haus verlässt.
  • Im Internet liest man oft, dass Tiernahrungshersteller verschiedenste “Abfälle” für die Herstellung von Katzenfutter verwenden. Stimmt das?

    In Internetforen liest man immer mal wieder von „Zutaten“ wie Kot, Urin, Häuten, Sägespänen oder Klärschlamm, die Tiernahrungshersteller angeblich in ihren Produkten verarbeiten.

    Das ist aus der Luft gegriffener Unfug. Laut Futtermittelgesetz sind solche Materialien für die Herstellung von Tiernahrung streng verboten. Würden wir sie dennoch verarbeiten und käme dies bei den gesetzlichen Kontrollen heraus, so wäre das unser Aus. Das macht doch keinen Sinn. Ein Hersteller setzt das Vertrauen seiner Kunden doch nicht derart leichtfertig aufs Spiel.

  • Meine Katze frisst Whiskas® so gerne, dass ich Angst habe, sie könnte süchtig danach sein. Werden bei Whiskas® Stoffe eingesetzt, die Katzen süchtig machen?

    Wir von Whiskas® setzen keine Lockstoffe ein. Und es gibt auch keine Zusatzstoffe, die Katzen süchtig machen. Die Präferenz einer bestimmten Futtersorte wird durch besonders wohlschmeckende Zutaten bestimmt. Und das erreichen wir allein durch ausgewählte Rohmaterialien und jahrelange Erfahrung – dadurch, dass wir Rezepturen und Herstellungsverfahren so lange aufeinander abstimmen, bis das Futter optimal gelingt. Welche Varianten eine Katze letztlich bevorzugen wird, entscheidet sich bereits in jungen Jahren, denn unsere vierbeinigen Gourmets sind Gewohnheitstiere.

  • Warum wird bei Whiskas® Produkten teilweise Zucker eingesetzt? Ist dies für meine Katze schädlich?

    Wir verwenden in unseren Produkten sehr geringe Mengen Zucker (maximal 0,5%). Er wird als Farbstoff deklariert, weil wir ihn in Form von Karamell einsetzen, denn das Auge „isst mit”. Aus genau dem gleichen Grund übrigens, aus dem die Hausfrau ihrer Bratensoße Zuckercouleur beifügt. Natürlich wissen wir, dass Katzen eine andere Vorstellung von appetitlichem Aussehen haben als wir Menschen. Aber der Tierhalter trifft nicht nur die Kaufentscheidung für sein Tier, sondern beeinflusst es auch unbewusst durch die innere Einstellung, mit der er seinem Tier das Futter reicht.

    Die Zugabe von Zucker in dieser minimalen Menge ist absolut nicht gesundheitsschädlich, weder Zahnprobleme (Karies ist bei Katzen nicht bekannt) noch andere Krankheiten, wie z. B. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), werden dadurch hervorgerufen.