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Wissenswertes

Praktische Tipps und interessante Informationen zur Katzenhaltung

Im alltäglichen Zusammenleben mit einer Katze gibt es immer wieder Situationen und Fragen in denen zusätzliche Informationen nützlich sind. Was ist vorzubereiten, wenn man in den Urlaub fahren möchte? Was ist zu beachten, wenn sich Nachwuchs ankündigt? Antworten zu diesen und weiteren Themen finden Sie in den Artikeln, die wir in diesem Bereich für Sie zusammengestellt haben.

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Katzen & andere Haustiere

Tierische Wohngemeinschaft

Tierische Wohngemeinschaft

Wie sich eine Katze mit anderen Tieren im Haushalt verträgt

Katze & Katze

Wenn eine zweite Katze ins Haus kommt, gibt es einen ganz einfachen Trick, erstes Fremdeln klein zu halten: Auf der Fahrt nach Hause wird das neue Tier in ein häufig getragenes Kleidungsstück von Herrchen oder Frauchen gewickelt. Auf diese Weise riecht es von Anfang an vertraut. Für die erste Zeit ist ein zweites Katzenklo zu empfehlen, vielleicht sogar in einem anderen Raum.

Entscheidend ist jetzt, dass Katze Nummer eins mehr Streicheleinheiten bekommt als der Newcomer – sie könnte sonst auf die Idee kommen, nicht mehr recht erwünscht zu sein. Katzen neigen zu Eifersucht. Aber es sollte nicht allzu schwer sein, ihr das Gefühl zu vermitteln, als Stammkatze noch wichtiger als vorher zu sein. Den Rest machen die Tiere unter sich aus. Sehr bald wird Katze eins das neue Kumpelchen zu schätzen wissen. Denn entgegen einem alten Vorurteil sind Katzen keineswegs Einzelgänger, sondern soziale Wesen, die stundenlang miteinander spielen oder sich gegenseitig abschlecken können. Freilaufende oder zusammenlebende Kätzinnen helfen sich und ziehen ihre Babys gemeinsam auf. Tatsächlich sind Katzen sogar ausgesprochen gesellig.

Katze & Hund

Hund und Katze unterscheiden sich grundsätzlich in der Körpersprache. Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, ist er freudig erregt – bei der Katze bedeutet das gleiche Verhalten Angespanntheit, Nervosität. Wenn der Hund die Pfote hebt, heißt das „Ich möchte spielen“ – die Katze sieht darin Aggression. Missverständnisse sind programmiert. Tatsächlich leben aber in einer halben Million deutscher Haushalte Hund und Katze höchst friedlich zusammen. Beide sind nämlich diplomatische Tiere: Sobald sie erkennen, dass sie zukünftig unter einem Dach zusammenleben müssen, werden sie sich ganz von selbst Mühe geben, die „Sprache“ des anderen zu lernen.

Meist geht das schneller, wenn erst der Hund da ist und die Katze dazukommt: Sie hat noch kein „Revierdenken“ aufgebaut, will noch keine Position verteidigen. In der Regel wird sie, neugierig wie sie ist, sehr schnell auf den neuen Hausbewohner eingehen. Verhält es sich umgekehrt, kann die Katze zunächst eifersüchtig reagieren. Jetzt ist es wichtig – ähnlich, wie wenn ein Baby kommt – ihr das Gefühl zu vermitteln, dass sie auch in Zukunft nicht weniger geliebt wird. Natürlich ist jede Katze auch ein kleines Biest. Es kann vorkommen, dass sie sich hinter einem Sessel versteckt und dem Hund, wenn er vorbeikommt, eine wischt – sogar mal mit ausgefahrenen Krallen. Kein Grund zur Aufregung. Der Hund wird gutmütig darüber hinwegsehen – die Katze wollte nur mal klarstellen, wer hier die Nummer eins ist.

Katze & Vogel

Was tun, wenn schon ein Wellensittich im Haus ist? Normalerweise kein Problem. Natürlich muss das Vogelheim so stehen – besser hängen – dass die Katze es nicht erreichen kann. Während des Freiflugs muss sie aus dem Zimmer, und die Tür bleibt geschlossen. Für Tiere, die mit ihr unter einem Dach leben, ist eine Katze meist aber keine Gefahr. Dem Goldfisch lauert sie nur in der Phantasie des Karikaturisten auf.